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Jugendhilfe der Stiftung Linerhaus im
4 Generationen Park angekommen

Interview mit Sarah Wierschem, Mitarbeiterin der Jugendhilfe der Stiftung Linerhaus in Wathlingen, und mit Leon Smyczek, der die Tagesgruppe in Wathlingen besucht.

Frau Wierschem, seit Beginn des neuen Schuljahres sind Sie mit vier MitarbeiterInnen und der Sozialen Gruppe sowie der Tagesgruppe der Stiftung Linerhaus in den neuen Räumen im 4 Generationen Park. Sind Sie gut angekommen? Und wie war der Start?
Sarah Wierschem: Schön hell ist es hier, wegen der vielen großen Fenster. Aber auch noch ungewohnt, weil wir von allen Seiten so gut einsehbar sind. Das ist für die Arbeit bei uns manchmal auch hinderlich.  Anfang der Sommerferien fand der erste Teil des Umzuges statt, da kamen zunächst die Möbel in die neuen Räume, und rings umher war noch Baustelle.  Es gab noch keine fertigen Toiletten, keinen Strom, kein Licht. Der zweite Teil folgte nach den Sommerferien, als die Kinder der Sozialen Gruppe und der Tagesgruppe einziehen konnten. Da war es ein seltsames Gefühl, als einzige Einrichtung schon richtig im 4G Park zu sein, noch ohne Nachbarn.
Gab es auch Probleme am Anfang?
Wir hatten zunächst ein Problem mit der Nutzung des Außengeländes, da ja überall noch Baustelle war und das Betreten den Kindern allein nicht erlaubt war. Zum Glück konnten wir das im Gespräch mit Herrn Harms schnell und fair lösen, und es wurde für uns ein Bereich mit Bauzäunen abgetrennt. Anfangs liefen quasi täglich die Handwerker durch unsere Räume und erledigten noch Dinge. Das ist heute nicht mehr so. Mittlerweile kommen kleine Gruppen, um sich die fertigen Räume anzusehen. Für uns ist es schön, nun unsere tollen neuen Räumlichkeiten präsentieren zu können!
Und wie ist das neue Umfeld? Gibt es schon Kontakte?
Es gibt schon erste Kontakte mit den neuen Nachbarn, z.B. mit den Mitarbeiterinnen der Mensa. Wir haben uns schon gegenseitig mit Küchenutensilien ausgeholfen (lacht). Wie man das so macht unter guten Nachbarn. Und die schöne Bücherei haben wir schon genutzt, um für unsere Herbstfreizeit mit den Kindern passende „Nachtlektüre“ auszuleihen.

Leon, wie fühlst du dich in den neuen Räumen hier im 4G Park?
Eigentlich ganz gut.
Was findest du hier besser und was schlechter als am alten Haus?
Gut ist, dass wir einen größeren Fußballplatz haben und die Tore. Und Platz zum Waveboard fahren.
Schade ist, dass wir keinen richtigen „Toberaum“ mehr haben.
Worauf freust du dich besonders?
Auf das KINO

Das Jugendhilfe-Team der Stiftung Linerhaus in Wathlingen (v.r.n.l.):
Frank Beinsen, Sarah Wierschem, Hendrik Schulz,
Stefan Fleischer (Koordinator), Melanie Kaufmann,
Jonas Volpers (Bundesfeiwilligendienst).